Theaterstücke

  • von Sabrina Gebler.

    Der arme Straßenjunge Aladin lebt in dem beschaulichen Städtchen Akrabah und verdient sich mit kleinen Diebstählen seinen Unterhalt. 

    Im Palast von Akrabah stellt der Sultan seine Tochter Djamila vor die Wahl: Entweder sie findet einen Prinzen und heiratet ihn oder er sucht für sie einen Gatten aus. Djamila möchte jedoch aus wahrer Liebe heiraten und sich ihren Prinzen selbst suchen. Deshalb schleicht sie sich heimlich davon und erkundet die Stadt, obwohl sie den Palast bisher noch nie verlassen hat.

    Derweil heckt der böse Zauberer Basharat zusammen mit seinem Gehilfen Sabu einen fiesen Plan aus. Er hat von einem alten Mann erfahren, dass sich in einer Höhle in der Wüste eine Wunderlampe befände, mit deren Macht er die Welt regieren könnte. Jedoch ist den beiden der Zutritt zur Höhle verboten, da diese nur von einer Person mit einem reinen Herzen betreten werden kann – diese Person soll Aladin sein.

    Auf dem Basar treffen Aladin und Djamila zufällig aufeinander und die beiden verlieben sich.  Doch die Palastwachen fangen die beiden und Aladin soll hingerichtet werden, weil er die Prinzessin entführt habe. 

    Basharat will Aladin befreien unter der Bedingung, dass er in einer Wüstenhöhle eine alte Lampe für ihn holen soll.  Aladin willigt ein und findet die besagte Öllampe. Da es dort sehr dunkel ist, reibt er in seiner Verzweiflung an der Lampe und ein magischer Geist, der Dschinni erscheint. Dieser schenkt Aladin drei Wünsche. Sein erster Wunsch ist natürlich, ein Prinz zu sein, damit der Djamila heiraten kann. 

    Unter dem Namen Prinz Nidala al Farhaan hält Aladin beim Sultan um die Hand der Prinzessin Djamila an und erhält seinen Segen. Aladin trifft Djamila im Palastgarten und sie kommt dahinter, dass Prinz Nidala eigentlich der Junge vom Basar ist. Mit seinem zweiten Wunsch zeigt er Djamila auf einem fliegenden Teppich seine Welt.

    Doch der Zauberer Basharat gibt seinen Plan nicht auf und will unbedingt in den Besitz der Lampe gelangen, was ihm später mit List gelingt. Nun ist Basharat der neue Meister des Dschinnis und er will sich an Aladin rächen.

    Wird es Aladin gelingen, den bösen Zauberer aufzuhalten und die Wunderlampe zurück zu bekommen?

    Rechte: Deutscher Theaterverlag GmbH

  • von John Knittel
    Freilichttheaterfassung
    von Markus Keller

    An der bekannten Bündner Passstraße Via Mala betreibt Jonas Lauretz mit seiner Familie und einem Taglöhner eine Sägemühle. Er ist ein gewalttätiger, dem Alkohol verfallener Wüstling, der erbarmungslos seine Angehörigen tyrannisiert. Er misshandelt seine Frau, vergreift sich an seiner Tochter Hanna und seinen Sohn Niklaus hat er zum Krüppel geschlagen. Nur seine jüngste Tochter Silvie liebt er über alles. Als der alte Lauretz wegen seiner ständigen Handgreiflichkeiten für vier Monate ins Gefängnis muss, fühlt sich die Familie von ihrem Joch befreit und hofft auf bessere Zeiten. Silvie verliebt sich in den Hauptmann Andreas von Reichenau, der während eines Manövers in der Sägemühle Quartier bezieht. Aber der Tag der Entlassung von Jonas rückt immer näher und es stellt sich die große Frage, wie es dann weitergehen soll.

    Und so platzt Lauretz mitten in die Feier für den von seinem Sohn und einem treuen Helfer erfolgreich erledigten Auftrag für eine Brücke, treibt die frohe Gesellschaft auseinander, holt sich den Lohn und schickt sich an, alles zu verprassen. Doch seinem Schreckensregime setzen nun der Sohn und der Mitarbeiter, dem der Alte noch Geld schuldet, ein Ende: Sie bringen ihn mit vereinten Kräften um. Die Tat sollte unentdeckt bleiben, doch der Untersuchungsrichter in Bonaduz kommt ihnen auf die Spur.

    Quelle: https://www.theatertexte.de/nav/2/2/3/werk?verlag_id=per_h._lauke_verlag&wid=o_881285642

    Rechte: PER H.Lauke Verlag

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