Erwachsenenstück

Komödie von William Shakespeare      

Athens Herrscher Herzog Theseus steckt in seinen Hochzeitsvorbereitungen mit der Amazonenkönigin Hippolyta. Doch vorher soll er noch die Ehe von Hermia, der Tochter des Adligen Edeus, mit dem von ihrem Vater als Ehemann bestimmten Demetrius erzwingen.  Hermia ist aber in Lysander verliebt.  Mit Unterstützung von deren Freundin Helena fliehen die beiden Liebenden in den nahen Wald. Doch Helena, die selbst in Demetrius verliebt ist, verrät diesem, wo sich Hermia aufhält und dieser verfolgt die beiden. Auch Helena folgt Demetrius in den Wald. Demetrius verschmäht aber Helena, da er seiner versprochenen Hermia zugetan ist. 
Im Wald herrscht der Elfenkönig Oberon, der sich gerade im Zwist mit seiner Gemahlin Titania befindet. Er will sie mittels einer Zauberblume mit einem Liebesbann belegen, damit sie wieder gehorsam und ihm gefügig wird. Gleichzeitig will Oberon aber auch der unglücklichen Helena helfen. Er schickt seinen Diener Puck los, mit dem Saft der Blume die beiden Paare so zueinander zu führen, dass jeder die ihm zugedachte Dame liebt. Doch das geht gründlich schief und bald wissen die Liebenden selbst nicht mehr, wer eigentlich zu wem gehört. Vollends konfus wird es, als ebenfalls im Wald eine Schar von Handwerkern ein Schauspiel anlässlich der bevorstehenden Hochzeit des Herzogs einstudieren will und unversehens in den Streit von Oberon und Titania hineingezogen wird. Titania verliebt sich in einen Esel, in den zuvor der Hauptdarsteller des Handwerkerspiels verwandelt worden war. Als die ganze Situation zu eskalieren droht, greift Oberon ein und löst mit Hilfe der Wunderblume alle Verwirrungen auf, die er und Puck gestiftet haben.  
Dass jedem Beteiligten am Ende die Geschehnisse dieser Nächte wie ein unwirklicher Traum vorkommen, begründet den Namen diese Stückes.  

Der „Sommernachtstraum“ wurde bereits im Jahr 1994 im Steintäle mit großem Erfolg aufgeführt.

Rechte: Felix Bloch-Erben

 

 

 

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